Metzler Orgelbau


^Orgelbauerlexikon

 

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Jakob Metzler (geb. 6. [nicht 10.] Aug. 1855 in Schwarzenberg/Vorarlberg, gest. 23. Sept. 1925 in Felsberg) lernte ab 1879 bei Anton Behmann in Schwarzach und war ab 1885 bei Gebr. Klingler in Rorschach tätig. 1890 machte er sich zunächst in Jenaz (Graubünden) selbständig und zog 1898 nach Felsberg b. Chur.
Nach dem 1. Weltkrieg traten die beiden Söhne Oscar (geb. 5. Jan. 1894 in Jenaz, gest. 24. Apr. 1986 in Schlieren/Zürich) und Albert (geb. 18. Mai 1896 in Jenaz, gest. 16. Sept. 1983 in Domat-Ems) ins Geschäft ein. Oscar gründete 1931 in Dietikon (Zürich) eine Zweigniederlassung, die 1933 Hauptsitz der Firma wurde.
Später traten seine beiden Söhne Oskar jun. (geb. 22. Aug. 1925 in Felsberg) und Hansueli (geb. 27. Febr. 1927 in Felsberg, gest. 14. Dez. 2010 in Oetwil a. d. L.) in die Firma ein (O. Metzler & Söhne).
Die Zweigniederlassung in Felsberg (betrieben von Albert) wurde 1954 gelöscht, aber 1968 als Tochtergesellschaft wieder begründet. Der Geschäftsführer Richard Freytag kaufte diesen Betrieb (Orgelbau Felsberg AG) 1971 und führte ihn weiter.
Der Sohn von Oskar jun., Christoph (geb. 4. Juli 1959 in Zürich), ist als selbständiger Orgelbauer tätig.
Die Firma in Dietikon wird inzwischen von den Söhnen von Hansueli, Andreas (geb. 26. Apr. 1960 in Baden/Aargau) und Mathias (geb. 2. Juli 1963 in Baden/Aargau) geführt.

Werke für Tirol und Südtirol:
Bozen, Propsteikirche (heute Dom), 1964 (III/41) · Innsbruck, Pfk. Dreiheiligen, 1969-70 (II/11) · Innsbruck, Landesstudio Tirol des ORF, 1972 (I/5) · Bozen, Dom, Chororgel, 1997 (II/17) · Hopfgarten im Brixental, 1998 (III/44) · Andrian, 2006 (II/19) · Sand in Taufers, Pfk., 2008 (III/40; Truhenpositiv I/4) · Neustift, Stiftskirche, 2014 (III/45).

Literatur:
Orgelbau Metzler 1890-1990. Dietikon 1990 (mit Werkverzeichnis 1960-1989).

Homepage der Firma: www.metzler-orgelbau.ch.