Hörbiger, Bartlmä


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Bartlmae Hörbiger Geb. 12. Aug. 1813 in Thierbach, gest. 30. Sept. 1860 in St. Daniel im Gailtal (Kärnten). Er war Kunsttischler und Orgelbauer und arbeitete zunächst zusammen mit seinem Bruder Alois. Um 1836 hatte er seinen Wohnsitz in Lienz. Von hier aus war er einige Jahre mit kleineren Arbeiten in Südtirol tätig. 1836: Agums, Gufidaun, Klausen, Villanders (Reparaturen); Trens (Umbau-Vertrag). 1837: Agums (Rep.). 1838: Wiesen (Stimmung). Ab 1842 lebte er in Kärnten, anscheinend ohne festen Wohnsitz, und baute hier einige Orgeln. Seine letzte Orgel für St. Daniel im Gailtal wurde vom Neffen Wilhelm vollendet.


Werke (Auswahl; alle in Kärnten):
Berg im Drautal, 1842 (I/14) · Obermillstatt, 1843-44 (I/7) · Arriach, kath. Pfk., 1844 (I/7) · Villach, St. Martin, 1849-50 (I/10) · Kaning, 1851-52 (I/5) · Waiern, ev. Pfk., 1853 (I/9) · Greifenburg, 1854 (I/10) · Deutsch Griffen, 1856 (I/8) · Kolbnitz, 1858 (I/10) · Zwickenberg, 1859-60 (I/8) · St. Daniel im Gailtal, 1860 (I/14).

Literatur:
Matthias Reichling, Art. Hörbiger. In: MGG2P, Bd. 9, Kassel/Stuttgart 2003, Sp. 345 f.
Ders., Art. Hörbiger, Familie. In: Österreichisches Musiklexikon, Bd. 2, Wien 2003, S. 795 f.

Foto: Petschaft von Bartlmä Hörbiger.